Über uns

HafA – Hundekuchen auch für Allergiker – sind aus der eigenen Not entstanden. Wir selbst hatten zwei Hunde, die beide unter Allergien litten. Unsere Große ist leider am 17.1.2013 für im immer im Alter von 13,5 Jahren eingeschlafen. Aufgrund ihrer Futtermittelallergien  konnten wir keine Fertigprodukte mehr füttern und die einzige Möglichkeit, die Hunde allergenfrei zu füttern bestand darin, das komplette Futter selbst aus frischen Zutaten zuzubereiten.

Durch viele Arztbesuche erfuhren wir, dass wir nicht die einzigen mit diesem Problem waren und so entstand die Idee, unsere selbstgemachten Hundekuchen auch anderen betroffenen Hundehaltern anzubieten.

ueberuns1

Wie alles begann

Eines morgens wird man wach, der Hund begrüßt einen und als er um Krauleinheiten bittend einem das Hinterteil entgegen streckt, bekommt man plötzlich ganz weiche Knie und ein sehr merkwürdiges Gefühl in der Magengegend.
Hängt da doch an der hinteren Seite blut- und eiterverschmiert ein Büschel Haare halb herunter.

ekzemNach dem sonntäglichen Besuch beim Notarzt stellte sich dann heraus, dass es sich um einen Hot Spot bzw. um ein Leckekzem handelt. So etwas entsteht, wenn der Hund einen starken Juckreiz hat und sich die betroffene Stelle leckt und beißt. Durch die damit vorhandene warme Feuchtigkeit wird für Bakterien ein ideales Klima geschaffen. Wenn sich der Hund dann auch noch wund und blutig gebissen hat, können die Bakterien unter die Haut kommen, so dass sich ein eitriges Ekzem bildet.

Ursachen kann es dafür viele geben. Da wären z.B. die Futterumstellung, die unsachgemäße Pflege, das Baden in unreinen Gewässern und die Allergie.
Da der Hund kurz zuvor eine Futterumstellung hatte, wurde erst einmal diese Ursache als Erklärung herangezogen. Als das ganze aber nach einem Monat erneut passierte und kurz darauf noch einmal, war dann doch besser ein Bluttest angesagt.
Die Organwerte, die der Bluttest ergab waren alle in den normalen Bereichen. Daraufhin wurde ein nicht ganz preiswerter Allergietest gemacht, der sich aber für die Aufklärung des Problems sehr lohnte.

Das Ergebnis des Tests besagte: Futtermittelallergie.
Und die beinhaltete allerhand. Es stellte sich heraus, dass der Hund auf Rind, Lamm, Mais und Weizen allergisch auf der Skala mit Stufe 5 reagiert. Dazu kam noch eine Hausstaubmilbenallergie. – Toll!
Nun begann eine lustige Suche nach möglichem Fertigfutter, das man diesen Hunden noch geben konnte. Die meisten Produkte beinhalten tierische Nebenerzeugnisse, welche auch immer. Ist da auch Rind enthalten? Es konnte uns niemand sagen. Auch hinter der allgemeinen Zutat “20% Getreide” verbirgt sich wohl zum großen Anteil Weizen.
Was bleibt einem Hundehalter noch übrig? Es ist offenbar nur eine Lösung gangbar: selber kochen. Dem Hund Nahrung , die er noch nie gesehen, geschmeckt und verarbeiten musste, anbieten.

Ganz ähnliche Schwierigkeiten gab es bei der Suche nach geeigneten Hundekuchen. Nachdem man die Zutatenliste der zehnten Packung akribisch durchgelesen hatte und auch hier, wenn nicht Mais, dann garantiert Weizen verarbeitet worden ist, gab es auch in diesem Fall nur die eine Möglichkeit: die Hundekuchen selber zu backen.