Gestern erwähnte ich ja schon die lustigen Seen (oder schreibt man Seeen?), die sich durch den tauenden Schnee und den Regen gebildet haben. Heute haben wir nur kurz etwas Nieselregen gehabt. Der Tausee hier ist von den Möwen reserviert worden. Ich wollte mich ganz geschickt an die vielen Möwen rantasten; blöderweise war es aber windig und die Autotür fiel etwas unkontrolliert in’s Schloß. Dann war es, oh Wunder, glatt und ich bin Richtung Tau-Teich geschlingert. Die Möwen, die jetzt noch auf dem Bildausschnitt zu sehen sind, sind entweder taub, blind oder völlig cool drauf. Es gibt Felder hier, auf denen der Mais stand ,die nun überflutet und gefroren sind. Da könnte man schön Jack-Ass-Eislaufen… wegen der hohen Stoppeln
Heute haben wir einen Nachmittagsspaziergang bei Utersum gemacht und dort auch einen Abstecher zum Deich. Wo vor kurzem noch recht hoch Schnee lag ist jetzt nur noch eine Eisbahn übrig geblieben
Links und rechts der Eisbahn sieht es ganz angenehm aus. Shelly ist uns da voran gegangen und wir konnten schön am Eiertanz sehen, dass es auch da glatt ist wo man es nicht vermutet.
Kann man den gefrorenen Schnee mit Eisüberzug erkennen? So sieht es hier an vielerlei Orten aus, auch in Wyk. Weil es so buckelig ist, kann man nicht einfach drüberschlittern; irgendwo bleibste hängen und dann legt man sich nolens volens auf die zwölf.
Unten an der Brücke sieht das anliegende Eis irgendwie schmuddelig aus. Könnte ja mal einer putzen…
Wir waren vielleicht 20 Minuten in der Gegend und es ist schon sehr erstaunlich, wie schnell sich das Licht ändert. Die Brücke war immer noch mit einem Tampen gesperrt. Die Planken sahen aber eigentlich begehbar aus und ich war ein kleiner Lümmel. Ich bin über das Tau drüber…. *flöt*
In Strandnähe ist das Nordseeeis anders als am Ende der Brücke. In Ufernähe ist es eher flächig und schiebt sich übereinander. Das Wasser ist klar und sehr flüssig (klingt jetzt doof jajajaja)
Links von der Brücke sah das Eis so aus
auf der anderen, rechten, Seite der Brücke war so gut wie kein Eis mehr. Hier mal im Überblick
Am Ende der Brücke sieht das Eis aus wie kleine Lembecksburgen. Vergleichsweise dicke Schollen und eher rundlich mit einem Schneesaum. Was man im Foto nicht sehen kann ist die beeindruckende Geschwindigkeit der Eisschollen und damit der Strömung. Da muß man schon stramm Wandern, um da mit zu kommen.
Achtet auch mal auf das Wasser. Ich glaub es heisst Kuscheleis. Das Wasser ist so halb gefroren, so ähnlich wie ein Slush oder Ouzo aus dem Tiefkühlfach. Die leichten Wellen sind eher sämig, wie dickflüssiges Öl. Nochmal von weiter oben geknippst
Wer findet die gelbe Kugel? Mal nach rechts geschaut…
und von gleicher Stelle der Blick zurück zur Insel
So, genug gefroren. Der Kapitän verlässt die Brücke
Es waren übrigens +2°C, aber meine Finger konnten das nicht so glauben, die gefühlte Temperatur war sicher wesentlich tiefer. Blick zurück
Es ist schon Wahnsinn, das Licht ändert sich so schnell hier. An der Stelle oben im Bild habe ich ein Weilchen verharrt und nur geschaut. Ein toller Anblick. Manchmal genieße ich einfach nur und vergesse zu fotografieren. Das sind so Ausblicke, die könnte ich auch garnicht so ablichten, wie ich sie empfand. Nur einen Moment später sah es so aus
Fast dunkel hier und der Deich selber, nur ein paar Meter höher wurde durch die tiefstehende Sonne beleuchtet. Auf dem Deich ist kaum noch Eis; jetzt kommen die letzten Grüße der Schafe vom Herbst zum Vorschein und tauen auf. TK-Schafs-Schei** *sorry*















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