Sleepless in Seattle

Kennt Ihr das? Manchmal kann man einfach nicht einpennen, obwohl man müde ist?
So ging mir das nun auch. Ehe man sich wieder ewig von links nach rechts knautscht, dass Kopfkissen eh wieder macht was es will… gehs’te eben mal raus mit der Fotoknippse. Unser Marina hatte keine Böcke mitzukommen, weil ihr Kopfkissen lag astrein an der Couchlehne.

Nachts sind ja bekanntlich alle Katzen grau und demzufolge gibt es überwiegend ein paar graue Fotos aus der Wyker City. Das pulsierende Leben in einer Großstadt …. *öhm*

Der allseits bekannte Brunnen aus dem Mühlenpark. Das Bild entstand allerdings noch gegen 22 Uhr irgendwas… einen Moment später waren die schönen bunten Kugelleuchten aus

wbn15Wenn schon die Lampen an der Tür so nett leuchten… zack auf die Platte oder besser Sensor
wbn1Das nächste Bild war auch, wie eigentlich alle Bilder, zum Ausprobieren der neuen Kamera. Entweder hatte ich nur einen Lichtkegel oder das ganze Bild war brutalst überstrahlt. Ich bedanke mich an dieser Stelle ausdrücklich bei Jockel aka Jörg Wirtgen für seinen Hinweis auf die Fuji’s System/Kompaktmopeds. Selbst in tiefschwarzer Nacht ohne viele Menü-Durchsuch-und-Verwähl-Gehampel hinbekommen, was ich wollte. Das Bild ist Schrott vom Motiv, aber es war störrig 🙂
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Komisch, noch keine 3:00 morgens und keiner spielt Schach?
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Irgendwie erinnerte mich die Front am Kino, Gelato… an eine Szene aus einem Film aus den 60ern… und da mein neuer Fotooschi ein bisschen aussieht wie eine Leica M3 (*hüstel* aber nicht so teuer 🙂 ) —– SCHWARZ-WEIß —-

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Landebahnbefeuerung am Sandwall 🙂 So sieht das also nachts für einen Dackel mit Farbschwäche aus (Hunde sehen, glaub ich, eh nicht viel Farbe… kann mich aber auch täuschen)

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Auch die Königsstraße ist um halb drei morgens sehr übersictlich. Wär ich zu dem Zeitpunkt in ’ner Großstadt…. Subways plündern….

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Carl-Häberlin Straße ruhig und beschaulich. Was für ein Unterschied zu einem sonnigen Ostertag der letzten Tage. Zur Zeit sind noch ein paar Feriengäste da. Viele mit kleinen, noch nicht schulpflichtigen Kindern und genießen ihren Aufenthalt. Es ist, wie jedes Jahr,noch einmal die Gelegenheit durchzuatmen… dann Pfingsten und dann die volle Saison.

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Inselcafe, Gezeitenbrunnen

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und die Bänke am Strand längs der Mittelbrücke. Auch wieder so ein Experiment, ich hab fast nichts gesehen. Soviel wie ging manuell, aber da musste ich mich auf den Autofokus verlassen. Technisches Wunderwerk… rabenschwarze Nacht und „piep“ und scharfgestellt

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Uhrenvergleich….

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Da war auch kein Pharisäer mehr zu kriegen… war wohl zu früh da

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Schaufensterbummel… das mag ich an Föhr. Hier kann’ste alles haben. Ruhe in der Marsch, Strandleben oder Promenade Leute kucken 🙂

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Langsam mal nach Hause tigern… es war schön pustig am Sandwall. Noch’n Kakao und dann ab in die Koje… den Kampf mit dem Kopfkissen wieder aufnehmen

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Vorbei am Lucky Matjes….

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… und gute Nacht.

Bis bald mal wieder, wenn ich ausgeschlafen bin (also gefühlt nächstes Jahr 🙂 )

Lasst es Euch gut gehen

Euer Peter

 

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8 Antworten auf Sleepless in Seattle

  1. Jürgen sagt:

    Guten Morgen Peter,
    ich hoffe, dass du noch deine Nachtruhe gefunden hast.
    Allerdings sind durch deine Un-Ruhe wieder ein paar kleine Meisterwerke entstanden.

    Danke für die Nachtimpressionen

  2. Manfred sagt:

    Hallo Peter,
    schön wieder etwas von Dir zu hören und erst recht zu sehen.
    Deine schönen Bilder sind für mich als Ex-Insulaner natürlich fast immer gleich lokalisierbar und so bist Du sozusagen mein Auge auf Föhr! Die Nachtaufnahmen sind durch die ungewohnte Dunkelheit ein echter Leckerbissen, die ich früher mit 30 DIN Film eher als Zufallsergebnisse mit groben Filmkorn nie so schön hinbekommen habe.

    • Peter sagt:

      Hallo Manfred,

      das freut mich wirklich riesig, wenn ich Dir eine Freude mit meinen Bildern machen kann. Ein Stückchen Heimat sozusagen. Die 30er DIN Filme waren damals ja vergleichsweise teuer und man hatte entweder das Geld für ein stray-and-pray oder eine Kombination aus Glück/Talent/Handwerk. Auch wenn es heute nur noch wenige Fine-Art Leute gibt, deren Bilder von einem Fuji Neopan, Kodak Ektapress (sind ja nun auch Pleite leider) kommen sind diese doch ganz besonders. Manchmal ist es grade das grobe Korn, was einen besonderen Reiz hat. Ich war allerdings auch erstaunt, wie gut der „neue“ X-Trans CMOS meiner Fuji ist. Bei ISO 6400 kaum Rauschen zu erkennen. Selbst bei 12800 noch gut zu handlen.

      Viele Grüße
      Peter

  3. Baumis sagt:

    Moin Peter,ich bin beeidruckt was du für schöne Bilder machst, wenn andere schlafen.
    Ich freue mich über jedes neue Bild (auch vom Tag ) Tschüß und gute Nacht Anne (Baumi)

    • Peter sagt:

      Moinsen Anne

      jaja der Biorythmus 😉 Ich hoffe es geht Euch allen gut? Wir hören so garnix mehr von Carmen???
      Viele liebe Grüße an alle
      Peter

  4. Simi sagt:

    Moin Peter,
    wollte mich gleich melden, als ich die Bilder gesehen habe. Vor allem die Schwarz-Weiß-Bilder find ich super. Danke dafür, muss ich auch mal probieren, wenn ich wieder fotografiere. Jetzt hab ich erst mal Urlaub, in gut einer Stunde geht´s los. Auf nach Föhr (drei Wochen ohne Internet).

    LG Simi

    • Peter sagt:

      4:27, da geh ich in’s Bett 🙂 Na denn wünsch ich ganz doll eine gute Reise und erholsame Ferien. Genieß die Ruhe. Bis in drei Wochen

      Viele Grüße
      Peter

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